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Meine Fotos als Wallpaper – Wege zur Stärkung

Meine Fotos als Wallpaper – Wege zur Stärkung

Oft werde ich gefragt, was ich mit meinen vielen Fotos denn eigentlich mache. Ob ich sie mir nach dem Abspeichern jemals wieder ansehe.

 

Verstauben meine Bilder auf der Festplatte, so wie früher in Fotoalben?

Lange Zeit war es so, dass ich von Fotoshooting von Fotoshooting gehetzt bin, mit den entstandenen Fotos selten wirklich zufrieden.  Ich sah immer das, was ich noch verbessern könnte, die „Fehler“.

Perfektionistisch? Ja, definitiv.

Aber aus dem Streben nach Perfektion entsteht etwas, das genau das hemmt, das ich für gute Fotos brauche: Kreativität!
Wenn ich im Kopf genau weiß, wie ein perfektes Foto auszusehen hat, werde ich während des Fotografierens immer nach diesem streben und niemals einfach etwas ausprobieren.

Inzwischen ist das Experimentieren aber eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in der Fotografie, wie auch im sonstigen Leben geworden. Was soll passieren, außer dass ich mit einem Foto nicht zufrieden bin (was ich ja sowieso selten war)?

Was tatsächlich passiert ist etwas Wunderschönes: Ich lasse los, entdecke neue Wege, habe mehr Spaß am Fotografieren und der kreativen Arbeit denn je. Auch meinen Models macht es sichtlich Freude.

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Rituale helfen beim Festigen neuer Gewohnheiten

Du fragst dich jetzt sicher: Aber wie? Wie verändert man seine gewohnten Sichtweisen so sehr?
Ich denke, da muss jeder seinen Weg finden – und nahezu jeden Tag versuchen, nicht wieder in alte Muster zurückzufallen.

Mir helfen dabei Rituale.
Nach einem Fotoshooting stehen folgende Schritte an:

  1. Fotos hochladen
  2. Fotos aussortieren – die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins … Papierkörbchen
  3. Fotos bearbeiten
  4. Fotos als .jpg in verschiedene Größen exportieren
  5. DVD für meine KundInnen brennen

Dieser Ablauf hat sich bewährt und ich behalte ihn bei – er ist nahezu immer der gleiche. Das ist meine Arbeit. Und früher war es damit getan – Fokus auf’s neue Projekt.

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Besinne dich auf deine Stärken!

Was ich jetzt aber immer daran anschließe, ist Folgendes:

Während der Bildbearbeitung fällt mir zwangsläufig auf, was an den Fotos besser sein könnte – aber auch, was mir richtig gut gefällt. Diese guten Fotos hole ich nochmals hervor und sehe sie mehrmals durch. Meistens am selben Abend, aber auch am nächsten Tag noch und einmal während der Woche. Außerdem wähle ich ein Foto aus, das ich als Wallpaper auf meinem PC verwende. So sehe ich es jeden Tag und erfreue mich an den Farben, der Komposition, der Tiefenschärfe etc. (hier kann jeder beliebige Begriff aus dem Fotografen-Jargon stehen). Nach dem nächsten Shooting wechselt das Wallpaper wieder, manche bleiben aber auch länger.

Dieses Ritual gibt mir Kraft, weil ich mich auf meine Stärken besinne.

 

Meine Fotos als Wallpaper

Um dir dabei zu helfen, das auch zu machen, biete ich dir einige ausgewählte meiner Fotos gemeinsam mit Ronald Lengyel von resilienz.at zum Download als Wallpaper an:

http://www.resilienz.at/resilienz-kraftbilder/

Du darfst diese kostenlos für den persönlichen Gebrauch verwenden.
Wenn dir eines davon besonders gut gefällt, oder du ein individuelles Bild haben möchtest, melde dich einfach!

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